Jagd

Ich durfte fünf herrliche Tage (17 - 21 Januar 2014) in Schweden verbringen, die ich nie vergessen werden.

In diesen fünf Tagen durfte ich die Jäger bei der Jagd auf Sauen und Elche begleiten.

Des weiteren habe ich in der Praxis eine Laika auf der Fährte geführt.

Wer einen Einblick in die Welt der SCHWEDISCHEN JÄGER haben möchte sollte sich das Video von Torkel Norling bestellen.

Torkel Norling So.

Ein wunderbarer Abenteuerurlaub im Revier um Göteborg.

Um meinem jungen Laikarüden gerecht zu werden, war ich auf der Suche nach einem professionellen Hundeführer und Gebrauchsrichter. Auf Facebook bin ich fündig geworden.

Anfang November erhielt ich die Einladung Torkels für ein paar Tage die Luft der „rauhen Jäger Schwedens“ kennen zu lernen.

Mein Mann unterstützte mich wie immer in der Verwirklichung meiner Ideen. Michael brachte mich zum Flughafen, und wir hatten einen Heidenspaß als ich bei der Kontrolle meine hohen Stiefel ausziehen musste. So flog ich am 17 Januar mit der ersten Maschine ins verschneite Göteborg.

Dort wurde ich von Torkel Norling freundlich empfangen. In seinem Haus, ein wenig außerhalb von der Stadt, wurde ich von seinen Laiki Bertil, Mårka und Frödling lauthals begrüßt. Im Obergeschoß des Hauses wartete der alte Rüde Totte auf mich. „Für uns zwei war es Liebe auf dem ersten Blick!“

Am ersten Abend kochte ich mit dem Jäger (ich nannte ihn so, weil ich mit seinem Namen auf Kriegsfuß stand) Wildschwein mit Bandnudeln und Salat…… es hat uns wunderbar geschmeckt.

Nach einer Nacht mit wenig Schlaf, es wurde viel erzählt, trafen wir uns am nächsten Morgen im Revier von Peter. Was für eine nette Begrüßung durch Peter und Linus, denn beiden sprachen ein wenig deutsch.

Nun ging es los, sechs Stunden auf Sauenjagd. Die Landschaft war wundervoll. Ein wenig Angst hatte ich schon, denn in den Sumpfgebieten kann man nicht nur nasse Füße bekommen. Mårka und Totte wurden abwechselnd zum Stöbern geschnallt. Torkel erklärte mir die Arbeit der Hunde, und ich musste ständig auf sein GPS schauen damit wir wußten, wo der Laika sich aufhält. Leider hatten wir keinen Anblick, und so machten wir uns am frühen Nachmittag auf den Weg nach Hause. Plötzlich kreuzten dann Elche die Fahrbahn…. ein alltägliches Bild in den Revieren in Skandinavien.

Abends gab es Elchfilet mit Kartoffelecken, einer leckeren Creme und Salat. Dabei tranken wir selbstgemachten Rotwein. Natürlich war der alte Totte immer in meiner Nähe, ein toller Hund.

Am nächsten Tag begleitete uns der Rüde Frödling in Torkels Revier. Plötzlich kreuzte vor uns Sau. Torkel tauschte sofort den jungen Frödling gegen den erfahren Totte aus, aber die Sau war schon über alle Berge. Unser Abendessen bestand aus Lachs mit gebratenen Kiwis, Kartoffelstampf und einer leckeren Citronencreme. Als Nachtisch gab es Eis.

Montag war das Fährtenseminar an der Reihe. Wir legen im nahe gelegenen Wald eine Fährte. Dann durfte ich mit Fördling die Fährte ablaufen. Dabei erklärte mir Torkel ganz genau worauf ich achten und wann ich den Hund unbedingt loben muss.

Montagnachmittag musste Torkel in seine Firma. Somit hatte ich die Hunde für mich. Ich versorgte die Wunde von Bertil, bürstete Måkra und Totte, die im Haarwechsel waren, und ging abwechselnd mit den Hunden in der herrlichen Umgebung spazieren.

Am Dienstagabend brachten Torkel und sein Sohn Birk mich zum Flughafen. Es waren interessante und lehrreiche Tage bei Torkel Norling, aber ich war froh wieder zu Hause bei meiner Familie und meinem Laika Riddick zu sein.

Wie erwartet kamen meine Stiefel wieder einmal nicht mit mir zusammen durch die Kontrolle.

Torkel Norling Marka
Torkel Norling Frödling
Torkel Norling Bertil
Torkel Norling und Peter
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